Kleines Update zu den Vorbereitungen
Jetzt sind es noch genau 2 Wochen, 14 Tage.
Dann geht’s los!
Vieles habe ich jetzt abschließen und fortsetzen können.
- Ich vertraue darauf, dass Gott regelt. Er kümmert sich um mich und unterstützt mich auch hier bei den Vorbereitungen.
- Flyer sind erstellt und werden jetzt gedruckt!
Ich habe mir Mühe gegeben und mehrere Augen drüberschauen lassen, bevor ich ihn als fertig erachtet habe – aber jetzt ist er es.

- Die WG-Vorbereitungen laufen, inzwischen ist klar, dass ich in eine Dreier-WG ziehen werde.
Meine Mitbewohner heißen Simon Nassal und Mathis Kammer. Über beide kann ich bisher nicht so viel sagen, aber ich freu mich darauf, beide kennenzulernen. - Ich bin in Planung, eine Abschiedsparty zu starten.
Normalerweise bin ich kein Mensch, der gerne meine Aktivitäten oder Geburtstage feiert, aber für diesen Abschied wollte ich unbedingt noch was Großes starten und allen Menschen „Auf Wiedersehen“ sagen, die ich in den letzten 10 Jahren in Walddorf und im letzten Jahr in Ebhausen kennen und lieben gelernt habe.
Ich merke immer wieder, wie es Spaß machen kann, Dinge zu planen und dann zu sehen, wie die Umsetzung abläuft und das Endresultat aussieht. Sich aber einen Ruck zu geben und diese Phase des Planens zu starten, finde ich richtig schwierig und anstrengend.
Ich schiebe es vor mir her und hoffe irgendwie, Motivation dazu zu finden. Aber wie auch in diesem Fall hilft es erst so richtig, wenn ich mich aufraffe und einfach mit irgendeinem Punkt anfange.
Wenn der Anfang gemacht ist, ist der Rest umso leichter.
Mit diesen Worten lade ich alle, die das lesen, herzlich zu dieser Feier ein.

Ich nehme das mal in meine Gedankenwelt zu diesem Thema mit in meinen Kopf:
„Geplant ist es, ein Volleyballfeld aufzustellen, Spikeball zu organisieren, eine Theke mit Fingerfood-Gerichten anzubieten und Musik abspielen zu lassen.
Und wow, viele Pläne zu haben ist toll, diese aber dann auch umzusetzen…
Plötzlich muss ich auch ein Volleyballnetz organisieren, außerdem Baustrahler oder Ähnliches – wird ja immer früher dunkel.
Dann muss das alles natürlich noch aufgebaut werden.
Dann das Fingerfood: Was mach ich, wer bringt was mit, soll ich da auf Leute zugehen oder reicht es, wenn ich das auf den Flyer schreibe?
Wo bekomm ich eine Musikbox her, soll ich es auch noch anbieten, selbst Musik zu machen? Also müsste ich noch eine Gitarre organisieren, vielleicht ein Cajon und ein Piano.
Es wäre doch auch cool, noch eine Cocktailbar zu haben. Letztes Jahr hatte ich zum Geburtstag 3 Cocktails angeboten, sowohl mit als auch ohne Alkohol.
Aber da habe ich ja auch nur 5 Personen bedient.
Außerdem: Wer kauft den Spaß ein, mixt die Cocktails und welche überhaupt?“
Und so geht das noch eine Weile weiter.
Ich will viel, muss aber auch einplanen, dass ich alles großteils alleine organisiere.
So nimmt das Konstrukt Stück für Stück eine Form an.
Genau so habe ich es jetzt endlich geschafft, mich daran zu machen, meine zweite Maschine zu verkaufen.
Ich habe mit Hilfe von ChatGPT schnell einen Text formuliert und auf eBay hochgeladen.
Sache von 10 Minuten – trotzdem habe ich es erst 2 Monate vor mir hergeschoben.
Aprilia Pegaso 650 GA – Baujahr 1995 – 45.402 km – 800 € VB

Falls jemand Interesse hat, gerne bei mir melden xD
Bleiben wir beim Thema „einfach durchziehen“…
Da hängt es jetzt wieder an anderer Stelle.
Ich hab ja erzählt, dass ich eine Pflichtlektüre lesen muss und einige Andachten von Johannes Hartl anschauen soll. Ja, das liegt derzeit wieder etwas auf Eis.
Eigentlich hat es ja wirklich Spaß gemacht, das Buch Erfüllt von Elke Mölle zu lesen, aber trotzdem liegt es jetzt schon wieder fast 2 Wochen unberührt im Haus und ich bekomm’s nicht hin, es in die Hand zu nehmen und zu lesen.
Viel einfacher fällt es mir, im gelben Postauto Hörbücher anzuhören und darin voll aufzugehen.
Mein Körper arbeitet einfach, teilt Briefe aus und verteilt Pakete – mein Kopf jedoch befindet sich gleichzeitig in Camorr, einer Stadt, in der der listige Hauptdarsteller Locke Lamora einen genialen Einbruch in Art eines Gentlemen-Ganoven plant und durchführt. Oder ich tauche ein in die Welt der erwachsenen Drei???, wie sie gemeinsam das Mysterium einer Frau lösen, die angeblich von den Toten aufgestanden sein soll.
Dabei kommt immer wieder der Gedanke: Warum erfüllt es mich so sehr, in diese Welten einzutauchen?
Aber warum fällt es mir gleichzeitig so schwer, in der realen Welt ein Buch zu lesen, das das Ziel hat, mich auch hier zu erfüllen und Gott näher zu bringen?
Oder warum tue ich mich darin so schwer, 40 Minuten Hartl zuzuhören, wie er aktiv versucht, mich herauszufordern und in der Beziehung zu Gott zu stärken?
Komm, wir mal zurück zu den weiteren Vorbereitungen:
- Umzug
Es ist klar, wo ich wohnen werde, trotzdem ist mein Zeitfenster für den Umzug sehr klein.
Nach der Feier am 27.09 habe ich noch 3 Tage für meinen gesamten Umzug von Walddorf nach Augsburg.
„Und so stellt sich wie jedes Mal wieder die Frage“… Was nehme ich mit, was bleibt hier, brauch ich überhaupt so viel oder reicht es schon, nur ein bis zwei Kisten mitzunehmen?
Bisher ist der Plan:
- Maximal 2 Kisten Kleidung
- Rechner + 1 Bildschirm
- Bücher, die ich brauche
- Ein Kuscheltier: Stitch!
- Mein Stage-Piano, meine Bassgitarre + Verstärker
- Ein paar Andenken in Form von Bildern
Klingt eigentlich ziemlich gut.
Was jetzt noch als essenziell fehlt, ist ein Fahrrad.
Mein Papa hat ein altes, welches er mir geben kann, das ist jedoch schon etwas zu klein für mich.
Ideal wären 28 bis 29 Zoll, natürlich auch wieder so günstig wie möglich.
Zur Not wird es das von Papa, aber vielleicht lässt sich noch etwas Günstiges über eBay oder ähnliches finden.
- Menschen von meiner Reise erzählen
Damit hab ich jetzt auch noch mehr Zeit verbracht.
Einfach allen Menschen in meinem Umfeld von meinem Vorhaben zu berichten.
Bei manchen mehr und bei anderen weniger detailliert.
Vor allem bei den Freunden die Gott nicht kennen, oder an Ihn Glauben ist mir das sehr schwer gefallen,
Ich hatte immer Angst Verurteilt zu werden und nicht zu wissen wie ich damit umgehen soll.
- Der letzte Punkt der Vorbereitungen:
Aussendungs-Gottesdienst in Sunday Celebration am 21.09.
Ich bin nervös, ich weiß nicht, wie das wird.
Ich hab ein bisschen Angst davor… loszulassen, das hinter mir zu lassen und auf ein neues ABENTEUER zu gehen.
Ich kann Verabschiedungen nicht leiden, ich bin so schlecht darin. Genau so wenig mag ich es, im Mittelpunkt zu stehen – zumindest, wenn es um so viele Menschen geht und ich dann am besten noch aufgefordert werde etwas zu erzählen.
Aber auch hier: Gott regelt.
Ich vertraue drauf!
- DMMK – wir rufen deinen Namen.
Das läuft gerade wieder und wieder in meinem Kopf, während ich das hier schreibe.
Danke fürs Lesen und Teilsein dessen!
- Edit:
Heute war der Aussendungsgottesdienst von Lena Bäuerle: https://www.instagram.com/called.to.liv/
Der Prediger Detlef von der DMG hat erzählt, dass die Gemeinde sich hier nicht einfach nur von Lena verabschiedet und es jetzt so ist, dass sie weg ist und wir hier.
Nein, wir als Gemeinde sind Lenas Backup, oder auch ihre Rückendeckung. Wir unterstützen sie im Gebet und in Gemeinschaft.
Wir sind und bleiben in Kontakt, und Lena kann sich darauf verlassen, dass wir als der Leib Christi ihr Rückendeckung geben – ein Rückhalt, an den sie sich halten kann, wenn alles ausweglos erscheint.
Wir sind die Ersten und die Letzten, die für sie beten und sie unterstützen.
Genau so ist mir das jetzt auch für mich klargeworden.
Ich werde mich am 21.09 nicht einfach von der SC und Simmersfeld verabschieden und dann halt weg sein, auf dass sich unsere Wege dann halt mal wieder kreuzen.
Nein, SC und ich bleiben eins.
Wir bleiben verbunden – im Gebet und in Beziehung – und dafür danke ich Gott.
Ich danke Gott auch für euch Leser, die ihr mich bereits in Wort und Tat supportet habt.
Ihr seid mir jetzt schon ein riesiger Segen, und ich danke euch!!
-Amen

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