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1. Johannes

1. Johannes

Johannes, Heiliger, Priester und König Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, meines Retters, und Christi Jesu, meiner Hoffnung.

Schreibe ich dir, meinem Freund, meinem Bekannten, meinem interessierten Leser und Teilhaber an den Abenteuern, die ich hier erlebe – meinem Bruder oder meiner Schwester.

Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, meinem Herrn. 🙏

Meine Zeit hier neigt sich dem Ende zu und viel zu lange konnte ich dir nicht mehr davon berichten.
Vieles ist passiert und einiges schon wieder vergessen.
Doch die Höhepunkte und auch die Zukunftsvision sind klar, und daran will ich dich heute teilhaben lassen. ✨

Aber zuallererst:
Danke ich dir für dein Interesse, für deine geteilte Freude und für deine reiche Unterstützung, ohne die ich das hier nicht hätte tun können. ❤️

Ich danke dir für die letzten 10 Monate, die ich unter anderem durch und mit dir erleben und durchleben durfte.
Es war eine herrliche Zeit und dieser Brief ist der Beginn von allem, was danach auf mich wartet.

Also, danke! Fühl dich gedrückt! 🤗


APRIL, APRIL 🎭

Der 1. April gilt in der Flame und im Gebetshaus als besondere Tradition.
Jedes Jahr erleben die Missionare, Angestellten und Gäste des Hauses lustige und durchdachte Scherze der Flame Academy.

Hiermit gebe ich dir einen kleinen Einblick in mein persönliches Highlight:

Prayboy – Das Männermagazin 😄

Wenn ihr Interesse am ganzen Magazin 📖 oder an den anderen Scherzen 😄 habt, müsst ihr im Gebetshaus vorbeikommen. (Oder bei mir)


FERIEN 🌿

Anschließend ging es für eine Woche in die Ferien.

Ohne viele Worte – nur ein paar visuelle Eindrücke:

Ostermorgen in der Messe
Ein Elefant
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Wenn das E-Bike leer ist und nicht ganz in den Opel Corsa passt 👍🏼

Ein bisschen für Freunde Kochen
Mein Zukünftiges Bewerbungsfoto

NACHTSCHICHT 🌙

Nach den Ferien ging die Nachtschicht los.

Am Anfang der Flame dachte ich, das wird meine Lieblingsschicht, da ich aus einem Leben komme, in dem ich oft Nächte lang durchgemacht habe.

Die Müdigkeit war nicht das größte Problem.
4 Stunden von 0:00 bis 04:00 Uhr, von Montag bis Freitag.

Regelmäßig kam die Frage auf, was ich hier überhaupt machte:
„Was für eine Zeitverschwendung. Ich bin nur schlecht gelaunt und hoffe, dass die Zeit vergeht. Spüre oder erlebe ich überhaupt etwas von Gott?“

So ging es mir wochenlang, zumindest von 0:00 bis 3:00 Uhr.

Von 3:00 bis 4:00 Uhr gab es jede Nacht Programm beziehungsweise ein angeleitetes Gebet, das jedes Mal anders ablief.

In einer Nacht wurde aus Stühlen und Decken das Zelt der Begegnung nachgebaut.
Jeder durfte einmal hineingehen und den Moment auf sich wirken lassen – mit der Perspektive einer ganz persönlichen Begegnung mit Gott. Am Schluss konnten wir uns über das Erlebte austauschen.

In einer anderen Nacht versammelten wir uns in der Mitte des Raumes und Alice las uns „Nicht wie bei Räubers“ vor 📖. Wir durften das einfach aufnehmen und uns darin verlieren.

So zum Beispiel: Im Hause des Herrn gibt es Überfluss. Er ernährt uns und kümmert sich um unsere Bedürfnisse.
Wenn wir etwas falsch gemacht haben, ist er nicht zornig, sondern voller Liebe. Und einfach auf seinem Schoß zu sitzen, ist das Schönste, das es gibt.

Wieder an einem anderen Morgen ging es um das prophetische Hören. Jeder setzte sich vor ein A3-Blatt. Auf der Rückseite stand klein notiert ein Name, den niemand von uns anschauen durfte. So wusste niemand, für wen er gerade hörte.

Wir bekamen jeweils einen Begriff und hatten genau zwei Minuten Zeit, still zu werden, zuzuhören und wahrzunehmen, was Gott uns zeigen wollte. Dabei durfte man auf Gedanken, Bilder, den eigenen Verstand oder auch Eindrücke aus der Umgebung achten. Das Wichtigste war, dass es schnell ging. Nicht viel Zeit zum Überlegen, einfach das Erste aufzuschreiben, was einem in den Sinn kam, und kurz zu erklären, warum.

Ein Beispiel war der Begriff „Tier“. Welches Tier passt zu dieser Person? Oder der Begriff „Beruf“: Welcher Beruf kommt einem als Erstes in den Sinn und warum? Man hatte nie viel Zeit – nur diese zwei Minuten. Wenn einem nichts einfiel, musste man das einfach aushalten.

Besonders eindrücklich war für mich jedoch diese Runde: Diesmal gab es gar kein festes Thema mehr. Die einzige Aufgabe lautete: Schreibe einfach das auf, was du glaubst, das Gott dieser Person sagen will.

Als ich vor dem Blatt saß, kam sofort ein Gedanke. Gleichzeitig dachte ich: Das kann ich doch nicht aufschreiben. Das ist viel zu spezifisch. Trotzdem entschied ich mich, genau das aufzuschreiben:

„Er mag besonders an dir, dass du es machst, wie du es machst. Nicht ganz perfekt, manchmal eher chaotisch, aber trotzdem funktioniert es. Und er liebt es, dir dabei zuzuschauen – noch mehr, wenn er dich dabei unterstützen darf.“

Als das angeleitete prophetische Hören beendet war, bekam jeder sein eigenes A3-Blatt zurück. Und ich erhielt genau das Blatt, auf das ich diese Worte geschrieben hatte.

Erst in diesem Moment wurde mir klar, was gerade passiert war. Ohne zu wissen, dass mein eigener Name auf diesem Blatt stand, hatte ich genau diese Worte für mich selbst aufgeschrieben. Während ich noch dachte, dass sie viel zu persönlich und spezifisch seien, hatte ich sie einfach gehört und notiert.


AMEISEN 🐜

Ja, richtig: Ameisen.

Mit Beginn des besseren Wetters ging die erste Ameisen-Invasion los.

Erst sind sie durch mein Fenster gekommen. Sie sind durch mein Zimmer, unter der Tür durch und haben es sich dann in unserem Dosenpfand gemütlich gemacht.

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Wir konnten sie durch Ameisen-Tötungsmittel zurücktreiben. Ich hab die Löcher mit Tesa gestopft und so die erste Welle besiegt.

Nur wenige Tage später schafften sie sich einen neuen Weg durch die Wand. Da ich nicht herausfinden konnte, wo genau sie herkamen, musste ich recht schnell kapitulieren.

Ich akzeptierte mein Schicksal und nehme sie als meine Mitbewohner an. 🐜

Irgendwie regte diese unausgesprochene Kapitulation meinerseits die Ameisen dazu an, zu gehen.

An einem Tag endete die Plage einfach. Ein paar Mal erwischten wir sie noch, wie sie durch unsere Haustüre hineinkamen, aber inzwischen hörte das auch auf.


Bob🦫

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Bob der Bieber aus Bobingen, unser Hausbeschützer.
Seit es so warm ist, hab ich ihn aber leider nicht mehr gesehen.


ESSEN 🍽️

Auch dieses Mal teile ich wieder meinen Gaumenschmaus.

Hier gibt's ein paar Bilder:

Unteranderem gab es auch geleitete Backaktionen im Gebetshaus.
Ich hab nicht mitgemacht durfte aber mit essen

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Außerdem habe ich auch das erste Mal Erdbeermarmelade selbstgemacht

Leider hab ich die Marmelade nicht richtig verdichtet.
3 der Gläser sind inzwischen verschimmelt, aber dafür weiß ich jetzt, worauf ich achten muss und wie leicht es eigentlich ist, Marmelade selbst zu machen. 🍓

Was lernen wir daraus?
MARMELADEN GLÄSER MÜSSEN VERDICHTET WERDEN!

Aber erstmal noch zu einem glücklichen Ereignis:

Dieser hübsche Mann hatte nämlich Geburtstag!! 🎉

24 ist er geworden

Mathis hat letztes Jahr die Pfannkuchen-Torte bekommen und auch Simon wollte ich eine Torte backen. 🎂

2 Tage vorher hab ich ihn also „unauffällig“ gefragt, was denn sein Lieblingskuchen wäre.
Er hat es natürlich gecheckt und wollte erst darauf bestehen, dass ich ihm jetzt keine Torte backen muss.

Wenn ich eins gelernt hab, in der Flame, dann zu wissen, wann ich etwas nicht machen muss und wann ich etwas machen möchte.

Am nächsten Tag hat er dann ein Küchenverbot von mir bekommen, da ich leider keine andere Küche als unsere zur Verfügung hatte. 😄

3-mal bin ich an diesem Tag einkaufen gefahren...

3-mal, weil mir 3-mal die Sahne geplatzt ist. 🥛
2 verschiedene Taschen sind dabei vollgesifft worden und einmal der Boden vor mir, als ich mir die Schuhe binden wollte und vergessen habe, dass ich ja die neue Sahne in meinem Getränkefach außen am Rucksack verstaut hatte.

Für mein Rezept brauchte ich 600 ml Sahne. Inzwischen war es 20:00 Uhr und die Läden machten zu.

Ich konnte 400 ml Sahne retten.
Da ich ein Freund von Spontanität bin, dachte ich mir: Das passt schon.

Tatsächlich passte es schon, nur die Deko am Schluss ist mit deutlich weniger Sahne ausgekommen, als ich geplant hatte. Auch die Sahnefüllung in der Torte war am Ende prozentual etwa gleich viel wie der Joghurt.

Was man auch leicht herausschmecken konnte.

Alles in allem lief die Backaktion trotzdem deutlich sauberer und besser ab als die letzte. 🍰


GÄSTE 👥

Als WG haben wir Thomas eingeladen und Matthias hat sich selbst eingeladen.

Thomas zu besuch
Matthias war auch da

Und wir haben Pizza gemacht!

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Im Gegenzug gabs dann auch mal Wraps bei ihm


„WG“-AKTIONEN 🏠

Mathis Saugt Fliegen, daraufhin werden Fliegennetze beschafft
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Thomas war Augenzeuge des Fliegenmords

Simon und ich gehen Radfahren 🚴

Und mit Christian (und Karl) waren wir "im" Hofbräuhaus🍻

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Christian zeigte uns seine Skills

Auf dem Weg hin geht leider mein Fahrrad wieder kaputt. 🚲
Das hintere Schaltwerk wird komplett verbogen und muss ersetzt werden.

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Machste nix, steckste drin

Der Abend war trotzdem der Wahnsinn. 🔥

In der Zeit als das Fahrrad kaputt war, hatte ich es einige Tage unabgeschlossen draußen stehen.

An einem Nachmittag als ich den Müll rausbringe stelle ich fest, das es weg ist! Irgendjemand hat es während dem Regen vorhin mitgenommen.
Ich schnappe mir Simons Fahrrad und laufe auf die Straße, schaue mich um und hoffe den Dieb noch irgendwo das kaputte dinge schieben zu sehen.
Am Straßenrand sehe ich es dann.

Irgendjemand hat es bis auf die Straße geschoben und muss erst dann festgestellt haben, dass das Schaltwerk kaputt ist 😂 Glück im Unglück ☘️

Cedric hat mir die bestellten Ersatzteile montiert (Danke, C-Dawg!) 🚲

Zwei Wochen später gab es dann aber schon die nächste Panne.

Naja, man sieht das Problem nicht, aber es ist da

Die linke Kurbel hat sich komplett verbogen, weil das Innenlager nicht mehr eckig, sondern inzwischen abgerundet ist.

Ersatz würde mich wieder einiges Kosten, also treffe ich eine Entscheidung …

.. einen Teil von dem Geld, das ich für mein Euphonium bekommen habe, benutze ich, um mir ein gescheites Fahrrad zu kaufen. 🚲

Das Prachtstück fährt ausgezeichnet und hat keine schwerwiegenden Mängel.

Um diesen Teil abzurunden, hier nochmal eine Tour zu den umliegenden Seen mit Simon 💧

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Herrlicher Sonnenuntergang

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Und zum Abschluss eine Pizza in Königsbrunn

Da wir gerade schon beim Thema Fahren sind:

Die Haftpflichtversicherung hat den Schaden an der kaputten Autotür immer noch nicht bezahlt.

Daher gehe ich jetzt vor Gericht – mit einem Antrag auf Prozesskostenhilfe, um den Richter und Anwalt nicht selbst bezahlen zu müssen, da ich dafür keine Kohle habe.

Da bewegt sich gerade leider auch nicht so viel. Gerne nehme ich Gebet in Anspruch. 🙏


SELFIES 📸

Hier ein paar Selfies.


RANDOM THINGS

Hier wird der Unterschied zwischen Mensch und Affe erklärt
Letzter Männertag der Flame – „Geistiger“ Kampfsport und warum das sinnvoll ist
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Und ein Video, wie ich von Karl aufs M*aul bekomme 👊🥋

Das Königs-Priester Zepter von Moni Flach

BETHEL MUSIC KONZERT UND BESUCH

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Bethel Music Konzert in Filderstadt

Ich hatte die Ehre Kai und Konsti Bubser als meine Gäste zu begrüßen

GEMEINSCHAFTS AKTIONEN🤝

Ein Hobby, dem ich immer noch sehr gerne nachgehe und an dem ich meine Freunde der Flame teilhaben lassen kann.

Seit ich Vereinsmitglied bin, darf ich offiziell den Beachvolleyball Platz von Bobingen nutzen

So kam es in den letzten Wochen wiederholt zu Beachvolleyball-Spielen bei herrlichem Wetter mit anderen Flamies. 🏐☀️

Oder gelegentliches Spielen, während der Pausen an Intensivtagen, hinter dem Gebetshaus


Glow Minigolf, nach den Pfingstferien

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Mit Luuk, Rachie, Christian und Simon

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Zusammen mit Luuk, Rachie, Christian, Jasper, Simon, Tabea und Magdalena war ich im Europapark und gleichzeitig bei Tabea zuhause.

Und das war absolut Herrlich! 🎢

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Gleichzeitig geht die WM los.

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Wir schreiben den Monat Mai und der Firmenlauf steht vor der Tür.

Ein Augsburg-weites Event, bei dem über 10.000 Menschen zusammenkommen und 5 km laufen – allein für die Freude am Laufen. 🏃

Von diesem Mann, habe ich mich überzeugen lassen mitzumachen …

Einer der wenigen die es mit J.Hartl aufnehmen konnten

… und konnte erfolgreich einen Tag vor dem Lauf noch eine Trainingseinheit machen: 3 km Lauf in 25 Minuten.

Mit dem Gedanken, dass ich es schaffen werde, bin ich angetreten.

Es war übelst anstrengend, aber ich hab es tatsächlich durchgezogen. 💪

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Mit 29:27 Minuten habe ich die 5-km-Strecke beendet.

Damit bin ich im oberen Mittelfeld.
Ich bin definitiv zufrieden! 🏃💪


OMAS BEERDIGUNG 🕊️

Im Mai durften wir als Familie auch von unserer Oma, Margarethe Krückels, Abschied nehmen.

Sie war 98 Jahre alt und seit über 10 Jahren dement.

Schon lange hat sie gesagt, dass sie bereit wäre zu gehen.

Besonders war, dass es eine Möglichkeit bot, als Familie nochmal closer zu werden und Pläne für gemeinsame Treffen in der Zukunft auszumachen.

Mit dem Ende des einen Lebens, entsteht die Möglichkeit für Neues. 🕊️


GOSPELTRIBE 🎶

Der Gospeltribe aus Karlsruhe war da.

Zusammen mit ihnen sind wir auf die Straße gegangen und haben auf verschiedene Arten versucht, mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Oder auch einfach Salz und Licht zu sein. ✨

Das war Simons und mein Weg

Tatsächlich kam es vereinzelt zu Interaktionen.

Wenn du mehr darüber wissen willst, sprich mich an oder schreib mir.


Zwischendrin ein Besuch in der Heimat und ein Besuch beim alljährlichen Pfingstjugendtreff in Aidlingen. 😊

Ein wichtiger Moment zum entschleunigen
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Und Party machen


MORGENSCHICHT 🌅

Als letzte Schicht steht die Morgenschicht an.

Für mich eindeutig die intensivste und anstrengendste Schicht.

Lange wach bleiben kann ich ganz gut, aber früh aufstehen und wach bleiben ist ein ganz anderes Level.

Ich hab mich extrem schwergetan. Zwar gab es viel Programm während der Schicht, aber trotzdem kam es oft vor, dass aus „Soaking in His Spirit“ – „Napping in His Spirit“ wurde. 😴

Wenn ich nicht tatkräftig dagegen vorgegangen wäre, hätte ich 70 % der Zeit wahrscheinlich geschlafen.

Geholfen hat: Herumlaufen oder hinten bei der Technik einer Aufgabe nachgehen.

Fürbitten geleitet habe ich in dieser Schicht nicht mehr.

Gott ist mir auch hier nochmal auf eine neue Facette begegnet.

So sehr einfach sein konnte ich vorher in der gesamten Flame nicht. Einfach bei ihm bleiben, ohne Stress, ohne Zweifel oder die Wertigkeit, ob ich gut mache, was ich mache.

Ich konnte in dieser Zeit einfach bei und mit ihm sein.

Alles in allem war diese Schicht sehr gut. Es wurde emotional und kostbar für mich, da zu sein, auch wenn es fast immer ein Kampf war, aufzustehen, statt liegen zu bleiben.


MISSION IS POSSIBLE 🌍

Diese Konferenz wird folgendermaßen beschrieben:

Was ist die MISSION:IS:POSSIBLE?

Die MISSION:IS:POSSIBLE findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt.

Entstanden ist dieser Kongress aus einer Bewegung, die bereits vor längerer Zeit durch einen Trägerkreis ihren Anfang genommen hat.

Warum wird es gehen?

Die Kirche lebt – auch heute! Wie entfaltet der Glaube in dieser Zeit seine ansteckende Kraft?

Wo geschieht heute Wachstum? Wie gelingt es, Menschen auf ganz unterschiedliche Weise in die Freundschaft mit Jesus einzuladen?

Welche Rolle spielen ganz neue Formen und Medien dabei?

Evangelische, freikirchliche, katholische und orthodoxe Christen erzählen von ihren Erfahrungen, Erfolgen und Niederlagen, lernen voneinander, beten miteinander und begegnen sich.

Auch hier haben wir als Flame tatkräftig beim Aufbau geholfen. 🔨

Aufbau und Konferenz

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Und wir hatten auch während der Veranstaltung feste Positionen.

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Bei Rund 34 Grad durfte ich im gekühlten Shop Bereich arbeiten

Die Konferenz war richtig gut.

Wir als Flame waren eingespielt auf diese Art von Veranstaltung.
Die Vorträge waren richtig gut und die Einheit unter den verschiedenen Konfessionen ein absoluter Genuss. 🙏

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Es hat sich für einen Moment so angefühlt, wie ich mir den Leib Christi als EINEN vorstelle. Alle halten zusammen, unabhängig von umstrittenen Themen, und einzig und allein der Fokus auf Jesus war gegeben.

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Wenn du mehr davon sehen willst, schau gerne auf dem Instagram-Profil vom Gebetshaus vorbei:

Gebetshaus on Instagram: “Mission:is:possible 2026 🙌🏼 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Siehe, wie fein und lieblich ist’s, dass Brüder einträchtig beieinander wohnen! Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Matthäus 18,20/ Psalm 133,1/ Epheser 4,3 Was für ein hoffnungsvoller, inspirierender und geistlich starker Kongress liegt hinter uns!🔥😍 📷 @philippa_fotografie @ @wolfgangwimmer.foto #missionispossible#mission#einheit#ökumene#jesus”
356 likes, 4 comments - gebetshaus_augsburg on June 21, 2026: “Mission:is:possible 2026 🙌🏼 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Siehe, wie fein und lieblich ist’s, dass Brüder einträchtig beieinander wohnen! Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Matthäus 18,20/ Psalm 133,1/ Epheser 4,3 Was für ein hoffnungsvoller, inspirierender und geistlich starker Kongress liegt hinter uns!🔥😍 📷 @philippa_fotografie @ @wolfgangwimmer.foto #missionispossible#mission#einheit#ökumene#jesus”.

DAS ENDE DER FLAME 🔥🏁

Die Flame geht zu Ende und damit beginnen auch die letzten Male 🕊️

Zum Beispiel das letzte Mal Jüngerschaftsgruppe

Oder das letzte Teaching, das letzte Mal Track, die letzte Gebetszeit und das letzte Mal Schichtübergabe.

Unteranderem auch das letzte Mal Gottesdienst in Walddorf, meine Eltern jetzt die Pfarrstelle die mein Papa die letzten 13 Jahre besetzt hat. Aus diesem Anlass bin ich nach Walddorf gefahren und habe an der Verabschiedung teilgenommen. Sonntag der 19.07.2026.

Aussegnung der Familie

Und einen entspannten Abend als Familie.


Viele letzte Male – und so ein Schluss muss gebührend gefeiert werden. 🎉

Eine weitere Tradition der Flame ist es, den Bunten Abend zu machen.
Ein Event, ausgehend von der Flame, für das Gebetshauspersonal.

Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, mich um die Technik zu kümmern und diese zu koordinieren.

Ein Tag vorher durfte ich noch lernen, wie diese funktioniert🔉

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Hier eine Probe des Lobpreis Tracks

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Ich hatte sehr viel Freude dabei! Ein Tag vorher wurde ich das erste Mal in die Technik eingeführt und am Tag darauf sollte alles laufen.

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Und Luuk steht immer noch

Ein kleiner Fehler ist mir unterlaufen und einige Soundeffekte hätte ich gerne im Nachhinein noch eingefügt, aber so wie es war, war es exzellent und ein überragender Abend. 🎤

Gegebenenfalls gibt es dazu irgendwann noch einen Zusammenschnitt.

Der wird aber wahrscheinlich erst nach der Flame priorisiert.


Die letzten Tage der Flame🔥

es fühlt sich sehr unwirklich an.
Ich kann noch nicht fassen, dass es heute Enden wird.
Der letzte Tag der Flame.

Langsam aber stetig merke ich auch das ich mich Emotional verändert habe.
Ich nehme war, dass es mich traurig macht, daran zu denken die Gruppe nie wieder so zu erleben und einige nach heute vielleicht nie mehr zu sehen.

Es ist doch viel mehr passiert als ich hier jemals hätte aufschreiben können.

Zum Schluss noch ein paar Bilder und Videos die in den letzten Tagen entstanden sind.

Donnerstag 23.07

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Freitag 24.07.2026 - Abschlussfeier

(Bilder folgen)


Zukunftspläne 🌱

Gott sagt: „Komm, folge mir aufs Wasser.“

Aber ich verstehe einfach nicht wohin. Mir fehlt einfach eine Perspektive.

Er sagte mir: „Johannes, was ist dein Wille? Ich stelle mich dahinter.

Aber ich weiß einfach nicht, was ich will.

Ich weiß nicht, wo es hingehen soll. Mir fehlt der Mut, einen Schritt zu gehen, meine eigene Entscheidung zu treffen, ohne sagen zu können: „Das ist es, was ich will.“

So ging es mir jetzt sehr lange. Inzwischen habe ich eine Entscheidung getroffen.

Viele Ideen sind mir durch den Kopf gegangen:

  • Ich könnte Erzieher werden und damit in die Richtung Jugendhilfe gehen und ggf. in einem Jugend- oder Kinderheim arbeiten.
    Leider wurde ich bei einer Fachakademie bereits abgelehnt.
  • Ich könnte als Quereinsteiger in ein ähnliches, neues Berufsfeld einsteigen
  • Ich habe mich für ein Sozialarbeitsstudium in Augsburg beworben, sehe aber 0 Perspektive dafür. Ich sehe keine Möglichkeit, mit meinen schlechten Noten und mit einer Ausbildung als Fachinformatiker angenommen zu werden.
  • Ich habe überlegt, vielleicht in eine handwerkliche Richtung zu gehen, vielleicht Veranstaltungstechniker bei einer der Firmen in Augsburg.
  • Oder einfach mal ein paar Monate arbeiten, vielleicht wieder bei der Post, und schauen, welche Möglichkeiten dabei auf mich zukommen.
  • Jetzt direkt wieder mit Menschen mit Behinderung zusammenzuarbeiten, kann ich mir nicht vorstellen.
  • Ich will hier bleiben. Ich empfinde es so, dass ich hier noch mehr lernen und Erfahrung sammeln kann, bevor es vielleicht in den Landkreis Calw zurückgeht.
  • Da meine Eltern umziehen kann ich auch nicht mehr zurück nach Walddorf ins Elternhaus, daher wenn es zurück nach Calw geht, brauche ich einen Plan.

Entschieden habe ich mich dafür:

Ich werde mich auf verschiedene Quereinsteiger Jobs bewerben und falls ich dabei nichts finde, mich auf die Erzieherausbildung ausrichten, dass bei der Fachakademie für Sozialpädagogik DIAKO in Augsburg als Trägerstelle.

Grundvoraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und 200 Stunden Praktikum im Sozialbereich.

Und vielleicht stellt sich während oder nach dem Praktikum heraus, dass es doch nicht ganz der richtige Weg ist.

Aber das ist der erste Schritt, den ich gehen werde.

Einfach erstmal wieder etwas tun und mich dabei sammeln.

Eine neue Wohnung in Inningen habe ich auch schon in Aussicht, für 500 € im Monat.

Nur der Wunsch, ein eigenes Auto zu besitzen, wurde noch nicht Realität.

Gerne würde ich während der nächsten Monate immer wieder die Möglichkeit haben, die alte Heimat zu besuchen, ohne dabei auf Bus und Bahn angewiesen zu sein.

"Sei Mutig und Stark und fürchte dich nicht, denn ich bin da, auf all deinen Wegen" - Josua 1.9
Auf diese Wahrheit darf ich mich stellen, daher sollte ich wissen, dass sich alles zu meinem Besten auswirke wird.


Verabschiedung 🕊️

Ein vorletztes großes DANKE!

Die Flame endet in einer Woche.

Anschließend kommt eine Zeit, in der ich ruhen kann und das Erlebte sacken lassen werde. Dann möchte ich noch einen weiteren Beitrag schreiben und erzählen, was meine Schätze der Flame waren und warum DU die Flame auch machen solltest. (Egal, wie alt du bist.)

Danke an alle Unterstützer und für die Geduld mit mir.

Ich war kein besonders zuverlässiger Schreiber, hab aber fast immer geschrieben, was auf meinem Herzen liegt.

50 % Tagebuch war und ist das hier für mich, und ich bin froh, es durchgezogen zu haben.

Ich bin froh, dass es jetzt endet. Ich brauche echt eine Auszeit von meiner Auszeit. 😄

Danke für den finanziellen Support, auch von den Menschen, die ich nicht kenne und noch nie gesehen habe.

Danke dir, und ich freue mich, dass ich dir dadurch einen Mehrwert bieten konnte. 🙏

~ JJ

Die Intensiven Tage
Hallo Zusammen, leider muss ich dich enttäuschen wenn du für die wunderbaren Bilder und Videos gekommen bist. In diesem Beitrag wird es ausschließlich um den Inhalt der Intensivtage gehen. Diesen fasse ich gekürzt zusammen, sie heißen nicht umsonst Intensivtage. Ich könnte damit wahrscheinlich Bücher füllen. Tatsächlich hat mich das schreiben

Zum letzten Beitrag

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Über diese Seite
Ich Johannes Krückels, teile hier meine Erlebnisse und Erfahrungen die ich in Augsburg beim Gebetshaus, in der sogenannten Flame Academy mache. Gerne kannst du deine Email in das Feld eingeben und auf Abonnieren drücken, um keine Beiträge mehr zu verpassen. Ich bin voraussichtlich 10 Monate in Augsburg im Gebetshaus Mehr

Falls du keine Ahnung hast was ich überhaupt die letzten 10 Monate gemacht hab

Ps. Es ist mit unglaublich schwer gefallen, dieses Mal Bilder und Videos herauszusuchen, da einfach so unfassbar viele gute in den letzten 4 Monaten entstanden sind.

Im letzten Beitrag laden ich deshalb auch noch meine Schätze an Foto und Video hoch